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Weihnachtsradio Melodie   Noten

Alle Jahre wieder
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
Ave Maria
Du bist die schönste aller Gaben
Es kommt ein Schiff, geladen Freu Dich
Fröhlich s mein Herze springen
Fröhliche Weihnacht überall
Ich steh an deiner Krippen hier
Ihr Kinderlein kommet
In dulci jubilo
Kommet, ihr Hirten
Krippenlied
Macht hoch die Tür
Maria durch ein Dornwald ging
O du fröhliche
O Freude über Freude
O Heiland reiß die Himmel auf
O Jesulein zart
O Tannenbaum, O Tannenbaum
O Wunder, was ... bedeuten?
Es ist ein Ros entsprungen
Still, still,still
Stille Nacht, Heilige Nacht
Tochter,Zion, freue dich
Vom Himmel hoch
Zu Bethlehem geboren

 

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zuletzt aktualisiert:
12.12.2011

 

 

© rolf_tischer@weihnachtsstadt.de GDH

 

Fröhlich soll mein Herze springen

Fröhlich soll mein Herze springen
dieser Zeit, da vor Freud' alle Engel singen.
Hört, hört, wie mit vollen Chören
alle Luft laute ruft: Christus ist geboren.

Heute geht aus seiner Kammer
Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer.
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute,
Gottes Kind, das verbind't sich mit unser'm Blute.

Sollt' uns Gott nun können hassen,
der uns gibt, was er liebt, über alle Maßen?
Gott gibt, unser'm Leid zu wehren,
seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.

Er nimmt auf sich, was auf Erden
wir getan, gibt sich dran, unser Lamm zu werden,
unser Lamm, das für uns stirbet
und bei Gott für den Tod Gnad' und Fried' erwirbet.

Nun er liegt in seiner Krippen,
ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen:
"Lasset fahr'n, o liebe Brüder,
was euch quält; was euch fehlt, ich bring' alles wieder."

Ei, so kommt und laßt uns laufen,
stellt euch ein, groß und klein, eilt mit großem Haufen!
Liebt den, der vor Liebe brennet;
schaut den Stern, der euch gern Licht und Labsal gönnet.

Die ihr schwebt in großem Leide,
sehet, hier ist die Tür zu der wahren Freude;
faßt ihn wohl, er wird euch führen
an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.

Wer sich fühlt beschwert im Herzen,
wer empfind't seine Sünd' und Gewissensschmerzen,
sei getrost: hier wird gefunden,
der in Eil' machet heil die vergift'ten Wunden.

Text: Paul Gerhardt (1653) Weise: Johann Crüger (1653)