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zuletzt aktualisiert:
20.10.2011

 

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Geschenke

Die Geschenke zu Weihnachten haben vielfachen Ursprung.
Zu Beginn des neuen Jahres wurden schon im Rom Cäsars die Beamten von der Bevölkerung beschenkt, die Sklaven erhielten von ihren Herren Gaben im oftmals bereits vorher festgelegten Umfang. Auch im vorchristlichen Brauchtum wurden zum Fest der Wintersonnenwende Gaben dargebracht, um Dämonen vom Haus fernzuhalten oder den Wetter- oder Erntegott günstig zu stimmen.
Mancher sieht in den Geschenken auch ein Symbol für die Gaben der drei Weisen aus dem Morgenlande, die nach der Weihnachtslegende dem eben geborenen Jesuskind ihre Gaben darbrachten.
Sicher ist, daß bereits im 16. und 17. Jahrhundert das Beschenken der Kinder einen festen, wenn auch von Obrigkeit und Kirche nicht immer gern gesehenen Platz einnahm.
Kein Wunder also, daß Weihnachten für unsere Kinder das wohl wichtigste Fest des Jahres ist.

So hörte ich aus Kindermund:
Vor Nikolaus muß man nicht so brav sein, da gibt es ja auch nur kleine Geschenke

Vorfreude

Neben allem ist Weihnachten ein recht langes Fest der Vorfreude. Das beginnt mit der Adventszeit, eingeläutet durch den Adventskranz mit seinen vier Kerzen, die nach und nach immer kleiner werden und so auf das eigentliche Fest einstimmen. Begleitet wird diese Zeit von einem Adventskalender , jeden Tag eine mehr oder weniger große Überraschung - nicht, nur Kinderaugen strahlen hier fröhlich. Weihnachten selbst ist dann das große Fest, auf das sich alles richtet. Wer Glück hat, bekommt Geschenke, von denen er nicht einmal zu träumen wagte: etwa schicke Marken Uhren, ein neues Laptop oder vielleicht doch nur neue Socken?

Aber, wenn wir ehrlich sind: Ist es manchmal nicht schöner, in der Vorfreude der Geschenke zu leben, als dann ein Geschenk zu bekommen, das, nicht ganz zu uns passt? Manche Dinge kaufen wir uns doch auch lieber selbst. Oder wissen unsere Eltern, welche Designer Lampen unsere Herzen höher schlagen lassen? Natürlich können wir ihnen einen Tipp geben, dann ist es aber mit der Vorfreude vorbei. Hier ein Vorschlag zur Güte: Für größere Wünsche sich lieber Geld schenken lassen und für alle Beteiligten ein kleines Überraschungsgeschenk vereinbaren. Das verringert den Umtauschstress, erhält aber unbedingt die Vorfreude. Und die gehört doch zu Weihnachten.