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MartinstagDer Martinstag wird am 11. November gefeiert. Die Legende des Heiligen St. Martin: Martin von Tours ( 316 - 398 ) in Ungarn geboren war Offizier des römischen
Kaisers.Nach der Legende begegnete ihm in einer kalten Winternacht ein
Bettler, der nur noch Lumpen auf dem Leib trug und vor Kälte wimmerte.
Als Martin ihn sah, nahm er sein Schwert und schnitt damit seinen eigenen
Mantel mitten durch. Die eine Hälfte gab er dem Armen, die andere
Hälfte legte er sich selbst wieder um. Besonders auf dem Lande war früher der Martinstag von besonderer
Wichtigkeit. An diesem Tage erhielten die Mägde und Knechte ihren
Lohn, da jetzt die Ernte eingebracht und der Wein gekeltert war. Der Martinstag
bedeutete somit den Abschluß eines Wirtschaftsjahres. Gleichzeitig
mußten aber auch die Abgaben an Zinsen und Pacht bezahlt werden.
Viele Bauern leisteten ihre Abgaben nicht finanziell, sondern in Form
von Landwirtschaftlichen Produkten, z.B. einer Kuh, einem Schwein oder
einer Gans. In vielen Gegenden erhalten die Kinder auch heute noch kleine Geschenke
zum Martinstag. Der Heilige St. Martin kommt z.B. in Franken als Pelzmärtel
zu den Kindern. Ein anderer Brauch am Vorabend mit der Laterne herumzuziehen und Laternenlieder zu singen ist weit verbreitet. In einigen Gegenden führt diesen Laternenzug ein Reiter als St. Martin an. oft wird dann auch die Legende mit dem Bettler nachgespielt. Die folgenden Laternen-Lieder findet Ihr in unserem Liedteil: Lichtlein,
Lichtlein brenne
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